Pyramiden
Stimmungsvolle Sonnenuntergänge vor traumhafter Kulisse – kaum eine Sehenswürdigkeit kann in dieser Hinsicht mit den Pyramiden von Gizeh (Giza) mithalten. Das einzige noch erhaltene Weltwunder der Antike hat Besuchern auch heute, über 4000 Jahre nach seiner Erntstehung, jede Menge Kulturgenuss zu bieten. Bewacht von der majestätischen Sphinx, verfügen die monumentalern Königsgräber unweit der Millionenmetropole Kairo auch nächtens über einen unschlagbaren Romantikfaktor: Im Spotlight großer Scheinwerfer erweisen sie sich als unverwüstliche Stars – ein unvergesslicher Eindruck, der durch die abendliche Lasershow noch getoppt wird. Die größte und eindrucksvollste unter ihnen stellt mit einer ursprünglichen Kantenlänge von 230 Metern und einer Höhe von rund 147 Metern die berühmte Cheops Pyramide dar. Bis heute hat das Grabmal von Pharao Cheops (Khufu) zwar rund 10 Meter an Höhe, aber keinen Hauch an Faszination eingebüsst. Touristen, die sich auf die Spuren alter Schatzjäger und Archäologen begeben wollen, können ins Innere der Pyramide bis zur königlichen Grabkammer vordringen. Alle Abenteuerlustige sollten jedoch über eine gute gesundheitliche Konstitution verfügen, da der kleine Ausflug in die Vergangenheit aufgrund von Hitze, schmalen Gängen und schlechter Luft hohe Ansprüche an den Kreislauf stellt. Unweit der Pyramide finden sich nicht nur drei kleinere Pyramiden für die Königinnen Hetepheres, Meritetis und Henutsen, sondern auch die Überreste der Sonnenbarke des Pharaos, mit welcher er vor beinahe 5000 Jahren seine Reise ins Jenseits antrat. Im Sonnebarkenmuseum kann man eine Nachbildung des eindrucksvollen Zedernholzgefährtes bewundern. Ebenso majestätisch, wenn auch mit einer Höhe von 136 Metern und einer Seitenlänge von 210 Metern ein bisschen kleiner, ist die 2250 v.Chr. erbaute Pyramide von Chephren (Khafre). Das Besondere an diesem Bauwerk ist die Spitze, an welcher der aufmerksame Beobachter noch Spuren der ursprünglich glatten Steinverkleidung erkennen kann. Noch ein wenig älter ist die kleinste unter den drei großen Pyramiden: Etwa 2600 v.Chr. wurde die Pyramide des Mykerinos (Menkaure) erbaut. Sie besitzt eine Höhe von 65 Metern bei einer Kantenlänge von rund 105 Metern. Last, but not least ist natürlich die 73 Meter lange Skulptur der Sphinx ebenfalls äußerst sehenswert, die nicht nur über die Pyramiden, sondern auch über die Traumstele Thutmosis’ IV wacht.
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